Schützengesellschaft von 1841 e.V. Hamm/Sieg

Die Chronik

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    Die Chronik im Zusammenhang

Die Anfangsjahre

„Im Jahre 1841 hat sich in Hamm a.d. Sieg eine Schützengesellschaft gebildet“, 

schreibt das Vorwort zu den in fein säuberlicher Handschrift niedergelegten Statuten, welche den Zweck hatten, „den Mitgliedern Veranlassung zu geben, sich im Schießen zu üben, unter denselben zur Vermehrung gegenseitiger Achtung und Anhänglichkeit eine Annäherung hervorzubringen, und ohne Rücksicht auf Standesverschiedenheiten, durch das alljährlich zu wiederholende Fest, ein anständiges, allgemein geselliges Vergnügen herbeizuführen“.

Um den Fortbestand des Vereins zu sichern, setzte man auch damals schon Statuten auf,  welche man sich in der ersten Generalversammlung am 06. Februar 1842 von seinen Mitgliedern genehmigen ließ. 

Dass es damals, ein paar Jahre vor der Revolution von 1848, nicht so ganz einfach war, einen Verein zu bilden, geht aus einigen Briefwechseln hervor, wo sich der damalige gesetzliche Vorstand Hilfe an  höherer Stelle für die Genehmigung des neugebildeten Vereins holen musste.

Hier verwendete sich der damalige Amtsbürgermeister, ein Herr Lanzendörfer, persönlich für das Ansinnen des Vereins beim damals Königlichen Landrat des Kreises Altenkirchen, einem Herrn Koch, „gegen das Gesuch nichts zu erinnern zu haben“.

Hierzu verfügte am 14. März 1842 besagter Landrat Koch, dass „unter polizeilicher Aufsicht Schießübungen unter Einwohnern stattfinden können.  Außerdem währt im Allgemeinen die Teilnahme auf  Dauer zu wenig, als dass sich ein Fortbestand des Vereins erwarten lässt“. 

Ein großer Irrtum, wie wir heute herausstellen müssen, Herr Landrat! Würden wir doch wohl kaum in diesem Jahr auf stolze 175 Jahre des Bestehens unserer Hammer Schützengesellschaft zurückblicken. 

Übrigens, von den rein kirchlichen Bruderschaften einmal abgesehen, sind wir heute nicht nur die älteste Schützengesellschaft im Kreis Altenkirchen, sondern zählen auch zu den ältesten in ganz Deutschland.

Als erster Schützenkönig in unserer Vereinsgeschichte wird G. Weber im Jahre 1842 genannt.

Und so ging es weiter

Ganz Preußen wurde 1848 durch Aufruhr und Revolution erschüttert. Im Volk knisterte es. Die Vertreter der Arbeiterschaft wagten es u.a., Forderungen nach Verkürzung der täglichen Arbeitszeit von 14 auf 12 Stunden zu stellen.

Dies blieb nicht ohne Folgen.

Auf das Kleinbürgertum hatte die Obrigkeit nun ein wachsames Auge,  welche von unserer Hammer Schützengesellschaft und deren Verantwortlichen eine sofortige Meldung über die Anzahl der Schützen und besonders derer Waffen verlangte.

Das erste große Schützenfest wird in unserer Chronik mit dem Jahre 1858 benannt. 

Zwar hatte man in den Jahren zuvor jährlich einen neuen Schützenkönig ausgeschossen, bemerkenswert bleibt aber die Tatsache, dass die damalige Hammer Bevölkerung vier Tage feierte, und zwar im Festzelt und im „Jünger’schen Saal“ (heute „Lindenstübchen“). Und das allabendlich, wohl mit Fackeln und Petroleumlampen. Elektrisches Licht gab es da ja noch nicht. Es wird sicher eine wunderbare Atmosphäre gewesen sein.

Die Jahre 1866 und 1870/1871 waren von Krieg und Kriegsgeschrei erfüllt. Der Preußische König rief auch junge Männer unseres Vereins zu seinen Waffen.

Viele Hämmscher Söhne rückten ein und mussten mit den Preußen gegen Österreich  und dann Frankreich in den Krieg ziehen. Viele kamen nicht wieder heim, sondern blieben auf den Schlachtfeldern zurück.


Die beiden Weltkriege

Während der beiden Weltkriege im 20. Jahrhundert kam das gesamte Vereinsleben zum Erliegen. Die meisten Hammer Schützen mussten den grünen Schützenrock, den sie alle liebst zum jährlichen Schützenfeste trugen, mit der grauen Militäruniform tauscht, denn sie waren zum Wehrdienst einberufen worden. 

Es wird damals auch dem Letzten klar gewesen sein, dass Schützenfeste kein Thema mehr waren. „Kriegsgeschrei“ in Presse und Rundfunk führte das Wort. 

Ein Eintrag im Protokollbuch, datiert vom 20. Juni 1940, dokumentiert einen eingesetzten Notvorstand der Schützengesellschaft. 

Das Ende des unsäglichen 3. Reiches fünf Jahre später bedeutete für Deutschland die Befreiung von der Diktatur des Nationalsozialismus und für unseren Heimatort  Hamm war es die Stunde null. Es gab keine Stromversorgung, keine Verwaltung, weder Radio noch Zeitungen. Auch Schulunterricht konnte nicht stattfinden, weil das Schulgebäude mit Truppen der amerikanischen Armee belegt war. 

Dennoch, unser Heimatort Hamm war weitestgehend unversehrt geblieben und ragte wie eine Insel aus den ringsum zerstörten Nachbarorten wie Altenkirchen, Wissen, Rosbach heraus.


Nach dem zweiten Weltkrieg

Schon in den ersten Tagen der Besatzung gab der amerikanische Ortskommandant bekannt, dass die Bevölkerung alle in ihrem Besitz befindlichen Waffen, Ferngläser, Fotoapparate usw. abzugeben hätten.

Somit gingen auch unsere Vereinswaffen allesamt verloren. Neben den damals üblichen Kleinkaliber-Gewehren auch unsere sehr wertvollen Scheibenbüchsen.

Volks- und Heimatfeste wurden bis 1948 vom, inzwischen für Hamm zuständigen französischen Militär Gouvernement untersagt. Ebenso das Tragen jeglicher Uniformen.

Nach Lockerung solcher Anordnungen 1948 fanden dann die ersten Hammer Feste, ausgerichtet von den örtlichen Vereinen, der Feuerwehr und der Verwaltung statt.

Noch ehe der Deutsche Schützenbund am 18. November 1951 wiedergegründet wurde, feierte man 1950 bereits wieder ein Schützenfest und auch ein Vogelschießen in Hamm.

Wenn dieses 1. Hämmscher Vogelschießen nach dem letzten Weltkrieg auch noch sehr provisorisch über die Bühne ging - man bediente sich einiger alter Luftgewehre und schoss auf einfache bunte Glühbirnen - so war es doch das Flair aus vergangener Vorkriegszeit und der unbändige Wunsch der Hammer Schützenfamilie, ihre Traditionen wieder aufleben zu lassen.  

Und dies auch, wenn man sich damals einiger Tricks gegenüber der Obrigkeit  bedienen musste.

Zum Schießen ging es, wie seit jeher, an die altehrwürdige Schießstätte in die „Pinge“ (heute das Trainingsgelände unserer Bogensportabteilung im Sommerhalbjahr).

Erster Schützenkönig nach dem Krieg in Hamm wurde Heinz Steinebach.


1966-1980

1966

Wie zuvor schon angedeutet, fanden zum 75- und 100-jährigen Bestehen aufgrund der beiden Weltkriege keine Feierlichkeiten statt. Umso festlicher sollte nun das 125-jährige Bestehen im Jahre 1966 begangen werden. 

Ein Musikkorps aus Brugg in der Schweiz wurde verpflichtet, welches die Hammer Schützen am Festsamstag zum Schießstand an die Huth begleitete.

Wie jedes Jahr wurde bereits vorher schon gemunkelt, wer Schützenkönig werden wollte. Auch Dieter Enders, Vorsitzender der AC Hamm, hatte man als heißen Kandidaten auf der Liste. Und so war es dann auch – ihm gelang der Meisterschuss.

Zweifellos war der Sonntagnachmittag der Höhepunkt des Schützenfestes. Innerorts  waren die Straßen dicht umsäumt von Zuschauern. Der Königskrönung wohnten auch Abordnungen der meisten Schützenvereine innerhalb des Kreises  Altenkirchen bei.

1967

„Nach dem Fest ist vor dem Fest“ und so war man bereits im Herbst 1966 mit den Vorbereitungen fürs kommende Jahr  beschäftigt.

Aus den Sängerinnen und Sängern des Kirchenchores „Cäcilia“ und der Hammer „Liedertafel“ hatte sich ein Volkschor gebildet, der am Festsamstagabend ein Konzert gab.

Schützenkönig wurde Klaus Neuhaus.

Das vorbereitete Konzertprogramm am Abend wurde ein voller Erfolg. Der Volks-chor und die Betzdorfer Stadtkapelle verliehen der Veranstaltung einen besonderen Genuss.

1968

1968 begann das Schützenfest mit einer kleinen Sensation. Bereits nach einer Stunde fiel der Vogel. Karl-Heinz Sevenich gelang der Meisterschuss.

1969

Im Jahre 1969 gelang es Horst Moog um 17.19 Uhr nach einem zähen Kampf die Königswürde zu erringen.

1970

Das Königsschießen war erst eineinhalb Stunden alt, als der Vogel, kaum verwundet, den Felsabhang herunterpurzelte. Was war geschehen? Der Altschütze Robert Birkenbeul hatte zuvor mit einem gezielten Schuss den Königsvogel „mürbe“ gemacht. Eilig verließ er den Stand. Gerd Damm legte danach zum Schuss an – es sollte für Ihn der einzige Schuss werden. Der Vogel verließ im Knall die Haltestange.

1971

Im Jahr 1971 wurde das neu errichtete Schützenhaus fertiggestellt. Auch war  bereits die Rede davon, die Festtage ab  dem darauf folgenden Jahr „an die Huth“ zu verlegen. Doch es kam anders.

1972

Vorstand und Bürgermeister waren sich einig, dass der neue Festplatz seinen Standort am Schulkomplex haben sollte. Erstmals gab es im Jahr 1972 auch ein Jungschützen- Vogelschießen. 50 Sportkameraden des VfL Hamm nahmen am Festzug teil.

Schützenkönig wurde Walter Jasser.

„Bei tropischer Hitze floss der Schweiß in Strömen“, heißt es in unseren Annalen. Und so nahmen König und Hofstaat zum Abschluss des Festes ein kühles Bad im Hammer Waldschwimmbad.

1973

1973 gelang es Rudi Moog mit dem 415. Schuss neuer Schützenkönig zu werden.

1974

Viele Schlachtenbummler hatten Ihre Plätze in der Pinge eingenommen. Gegen 18.00 Uhr gelang es dem Schützen Werner Gerhards mit dem 426. Schuss die Königswürde zu erringen.

1975

1975 regnete es den ganzen Festsonntag in Strömen und so entschieden die Verantwortlichen, die Krönung der neuen Schützenmajestät Erhard Paul ins Festzelt zu verlegen. Das Regenwetter hielt die Besucher aber nicht davon ab, bei der Krönung dabei zu sein. Das Zelt war bis auf den letzten Platz gefüllt.

1976

Der Frühschoppen 1976 wurde mit 1300 Besuchern im großen neuen Festzelt gefeiert. Ein bayrischer Morgen war angesagt.

1977

Wegen schlechten Wetters hatten die Verantwortlichen das Vogelschießen in die Zielscheibe verlegt. Dreizehn Bewerber schossen um die Königswürde. Letzter in der ausgelosten Reihe mit der Nummer 13 war der Schütze Bernd Bachmann. Er machte mit dem 283. Schuss dem Holzvogel den Garaus.

1978

Erika Rötzel wurde 1978 erste weibliche Schützenmajestät des Vereins. Dem Königsvogel fehlte nur ein Flügel, als er mitsamt der Haltestange vom Felsen fiel. Der letzte Schuss hatte doch glatt die Stange durchschlagen.

Die Hammer Straßen waren beim Festzug voll gesäumt. Alle wollten die erste Königskrönung einer Frau miterleben. Es war ein Schützenfest voller Harmonie.

1979

Schützenkönig des Jahres 1979 wurde der Schütze Dieter Nickel aus Roth. Das Schützen- und Heimatfest konnte als kleines Familienfest angesehen werden, da auch der Jungschützenkönig aus der Familie Nickel stammt. Sohn Frank hatte bereits eine Woche zuvor die Königswürde bei den Jungschützen errungen.

1980

Schon in den Maitagen führte die Schützengesellschaft Hamm eine „Westerwälder Schießsportwoche“ mit internationaler Beteiligung durch. Beim Königsschießen säumten trotz schlechten Wetters Hunderte Zuschauer die Anhöhen in der Pinge. Lothar Schäfer gelang es dann mit dem 273. Schuss den Wettstreit für sich zu entscheiden.


1981 - 1990

1981

„850 Jahre Hamm/Sieg“, unter dieses Motto waren alle Veranstaltungen der Vereine gestellt. Wir feierten unser 140-jähriges Bestehen. An die 500 Schützen aus dem In- und Ausland waren zum Medaillenschießen nach Hamm gekommen.

Der Altkönig Gerd Damm wurde erster Schützenkaiser der Schützengesellschaft. Eine Woche später gelang es dem Gastwirt des „Lindenstübchens“ Heinz Koch, den Aar von der Stange zu holen. Leider zeichnete sich ab, dass er keinen Hofstaat zusammen bekam. Mit großem Bedauern gab er die Königswürde dem Vorstand zurück. 

Ein Glück für den Vorstand der Schützengesellschaft, dass er noch einen „Kaiser“ in der Hinterhand hatte, der nun repräsentieren musste. Gerd Damm war sofort bereit, das Doppelamt zu übernehmen.

1982

Im Jahre 1982 hieß man 170 Teilnehmer aus Haaltert/Belgien und Roissy en France willkommen.

Unter Führung des damals ältesten Schützenoffiziers, Robert Demmer, marschierte die Schützengesellschaft zum Vogelschießen „an die Huth“. 

Fünf Bewerber kämpften um die Königswürde. Mit dem 572. Schuss machte Uli Paul dem Treiben ein Ende und dem Vogel den Garaus.

Erstmals wurde der Kranz am Ehrenmal auf dem Kommunalfriedhof niedergelegt. Jungschützenkönig  wurde Jörg Lukas.

Der langjährige Vorsitzende der Hammer Schützengesellschaft, Willi Hörter, wurde mit dem Ehrenkreuz des Deutschen Schützenbundes in Bronze ausgezeichnet.

1983

Schützenkönig des Jahres 1983 wurde Gerd Krämer. Fünf Stunden und 727 Schuss brauchte es zur Vergabe der Königswürde. Schweißtreibende 32 Grad im Schatten zeigte das Thermometer bei der sonntäglichen Krönung. Dennoch war der Krönungsplatz randvoll mit Zuschauern.

1984

1984 feierte der MGV „Liedertafel“ sein 110-jähriges Bestehen. Überall im Dorf hörte man, dass einer aus deren Reihen als neuer König ermittelt werden würde. Leider wird in den seltensten Fällen derjenige Schützenkönig, der es unbedingt werden will. Und so war es dann Peter Thiesbonenkamp, dem der Meisterschuss gelang. Trotz seines Wohnorts in München kommt Peter als „Hämmscher Jung“ jedes Jahr zum Schützenfest und verrichtet seinen Dienst. 

1985

Rolf Peter Preuß wurde 1985 zum neuen 1.Vorsitzenden der Schützengesellschaft  gewählt. Gerd Krämer wurde mit dem 560. Schuss erneut Schützenkönig. Auch er schoss die 30 mm dicke Haltestange gleich mit durch. Kommentar seiner überraschten Gattin  Hanne: „Musste das ein?“.

1986

Der 2. Vorsitzende Peter von Glasow  wurde 1986 mit dem 676. Schuss neuer Hämmscher Schützenkönig. König Peter II. und seine Königin Arlett führten einen prächtigen Hofstaat, alle in Biedermeier- Kleidung, an.

1987

1987 feierte die Sportschützenabteilung ihr 25-jähriges Bestehen. Sollte der neue König in diesem Jahr etwa aus Ihren Reihen kommen?

Nein, Gerd Krämer gelang es zum 3. Male in fünf Jahren, Schützenkönig zu werden. „Er wollte den Vogel nur etwas lockern“, so wurde er zitiert. Der Vogel fiel im Schuss und hatte den Knall nicht gehört. Jungschützenkönig wurde Heiko Grüttner.

1988

„Der jüngste Schützenkönig in 147 Jahren Vereinsgeschichte“, hieß es 1988 nach dem Vogelschießen. 

Nach vierstündigem Wettkampf gelang es dem 20-jährigen Frank  Packschieß (übrigens Musiker des Spielmannszuges der Schützengesellschaft), den von seinem Vater gefertigten Königsvogel von der Stange zu holen. Wegen Dauerregens fand die Krönung im Festzelt statt.

1989

Mit dem Titel „Jungschützenkönig 1989“ überraschte Matthias Hain seine aus dem Urlaub zurückgekehrten Eltern. Eine Woche später gelang seinem Vater Helmut nach einem harten Kampf der Königsschuss.

1990

1990 konnte sich Andreas Geldsetzer gegen eine harte Konkurrenz durchsetzen und den Titel Jungschützenkönig erringen. Nicht ganz zwei Stunden benötigte Andreas Knipp, um neuer Schützenkönig zu werden.


1991 - 2000

1991

Im Jahre 1991 wurde die Hammer Schützengesellschaft 150 Jahre alt. Nach einem spannenden Vogelschießen wurde Dieter Enders Jubiläumskönig. Bereits 25 Jahre zuvor, beim 125-jährigen, war er Schützenkönig. Eigentlich wollte er ja Kaiser werden, schreibt unsere Chronik. Es war ein 4-tägiges Schützenfest. Und bereits der Festkommers war ein voller Erfolg.

1992

Der Pistolenstand der Schützengesellschaft erhielt 1992 eine neue Duellanlage der Firma Johannsen. Dann näherte sich schon das Schützenfest. Und wieder stellte sich die Frage: „Wer wird neuer Schützenkönig in Hamm?“ Diese  Frage beantwortete Lothar Schäfer ganz auf seine Art und Weise mit dem 499. Schuss. 1980 war Lothar ein „Regenkönig“ gewesen, 1992 wurde er „Sonnenkönig“.

1993

In der Jahreshauptversammlung 1993 wurde Andreas Langenbach zum neuen 2. Vorsitzenden gewählt. Siegfried Seelbach, der amtierende Leiter des Offizierskorps, wurde mit dem 434. Schuss neuer Schützenkönig.

Erstmals fand im September ein Familientag für die Schützen statt.

1994

Das Jahr 1994 begann mit viel Arbeit für die Hammer Schützen. Um Auflagen der Kreisverwaltung zu erfüllen, wurden die Schießstände renoviert und sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Erst gegen Ende des Jahres konnte der reguläre Schießbetrieb dann in vollem Umfang wieder aufgenommen werden.

Uli Seelbach setzte sich beim Vogelschießen gegen fünf Mitbewerber durch und holte sich mit dem 283. Schuss die Königswürde.

1995

1995 gab es mit Petra Paul zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte eine Königin in Hamm. Der Vorstand wollte etwas für die Jugend tun und lud zum „Schnupperschießen“ in die Zielscheibe ein.

1996

Das Schützenfest 1996 fand wieder auf dem alten Festplatz „Am Bruch“ statt. Ein lange gehegter Wunsch ging für Manfred Geldsetzer in Erfüllung. Er durfte sich Schützenkönig von Hamm nennen.

Jungschützenkönig wurde Harald Winkler, der leider im Mai des darauffolgenden Jahres an einer heimtückischen Krankheit verstarb. Es dürfte wohl das erste Mal in der Vereinsgeschichte gewesen sein, dass ein amtierender König zu Grabe getragen werden musste.

1997

Trotz dieses Ereignisses ging das Schützenjahr 1997 weiter. Nils Ulland wurde Jungschützenkönig, Torsten Piller errang die Königswürde. Sarah Ferries, eine englische Freundin, stand ihm als Königin zur Seite.

Auch der damalige Rheinland-Pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck war beim Hammer Schützenfest zu Gast.

1998

„Aller guten Dinge sind drei“, dachte sich wohl Siegfried Seelbach, als er 1998 zum dritten Male Hammer Schützenkönig wurde. Er wurde als erster mit dem neu geschaffenen Ehrenkreuz der Schützengesellschaft geehrt.

1999

Im Jahr 1999 wurde in der „Pinge“ ein neuer Kugelfangbehälter aus Stahl errichtet. Die Mitglieder des Offizierskorps hatten keine Mühen gescheut, mussten doch Sicherheitsbestimmungen eingehalten und   Umweltauflagen beachtet werden. Kein Blei darf ins Erdreich gelangen.

Das Jahr 1999 war ein Jahr der Frauen als Schützenregenten. Frauenpower in Hamm - auf diese Weise hatte es das bis damals noch nicht gegeben: 

Ria Niederhausen setzte sich mit exakt 700 Schuss bei den Bewerbern um den Jungschützenvogel durch. 

Eine Woche später beim Vogelschießen in der Pinge waren wir auf die tatkräftige Unterstützung der Hämmscher Feuerwehr angewiesen, da das Schießen sich immer mehr in die Abendstunden verlagerte und der verbliebene Rest des Vogels angestrahlt werden musste. Um 22.30 Uhr gelang es Melitta Jung, dem zähen Aar den Garaus zu machen.

2000

Das Jahr 2000 begann mit der Jahreshauptversammlung, bei der es einige Veränderungen bei den Vorstandswahlen gab.

Karl-Heinz Orth wurde zum 1. Vorsitzenden, Manuela Hain zur Geschäftsführerin gewählt. Neuer Offizierskorpsleiter wurde Manfred Geldsetzer, sein Stellvertreter Achim Friedrich. 

Erstmals wurde am „Schwerdonnertag“ ein Möhnenball veranstaltet. Ein erster  Versuch, der gelungen war. 

Jungschützenkönig wurde Gerrit Isenhardt.  Eine Woche später gelang es Harald Weller mit dem 474. Schuss, den Vogel von der Stange zu holen.


2001 - 2010

2001

Auf der Jahreshauptversammlung stehen viele Ehrungen an. Für 50-jährige Mitgliedschaft werden Franz Aufdemauer, Werner Birkenbeul, Jörg Burbach, Reinhold Demmer, Dr. Karl-Heinz Dorsch, Helmut Fenstermacher, Udo Fischer, Manfred Gerhards, Dr. Wolfgang Hassel, Willi Hörter, Heini Lukas, Karl-Josef Olberz, Helmut Seynisch, Willi Voigt, Walter Volkmar und Withold Waligura geehrt. Erwin Proff und Hans Schmidt werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die Abstimmung fällt ohne Gegenstimme aus. Der stellvertretende Vorsitzende Andreas Langenbach und der stellvertretende Leiter des Offizierskorps werden wiedergewählt. Arnold Friedrich, der langjährige Schatzmeister, kandidiert nicht mehr und der Vorstand schlägt Ralf Niederhausen vor. Dieser wird einstimmig von den Anwesenden gewählt. Am 22. Februar findet, erstmalig, ein Altweiberball in der Zielscheibe statt. Musik und Stimmung steuert die Band "De Pänz" bei und die Möhne des Abends wird auch gekürt. 

Norman Räder schießt sich zum Jung-schützenkönig. Eine Woche später schafft es Heiko Grüttner, an seinem 30. Geburtstag die Königswürde zu erringen. 

Am darauffolgenden Wochenende feiert die Schützengesellschaft ein rauschendes Schützen- und Heimatfest. Der Freitag beginnt mit der Band "Crossfire", die mit aktueller Musik dem Publikum ordentlich einheizt. Am Samstag findet das Ständchen auf dem Kirchplatz und dem Schützenkönig bei gutem Wetter statt. Abends ist bayrischer Abend mit den "Lasterbacher Musikanten" angesagt. Die Musiker nutzen das ganze Festzelt und musizieren sogar auf Tischen und Bänken. Die Stimmung ist perfekt und der Hof erhöht die Stimmung im Festzelt noch weiter. Der sonntägliche Gottesdienst findet in der Evangelischen Kirche statt, im Anschluss Platzkonzert in der Scheidter Straße. Leider wird der Sonntagsumzug ziemlich nass, da ein heftiger Regenguss alle Zugteilnehmer duscht. König Heiko und Königin Manuela feiern trotz allem einen rauschenden Königsball, eingeheizt von den "Lasterbacher Musikanten". Der Montag ist bestimmt vom Frühschoppen, bei dem auch wieder die Lasterbacher aufspielen. Abends findet der Ausmarsch aus dem Festzelt und der beliebte Luftballonumzug ins Dorf statt. Zum Schluß wird bei dem Tanz dafür gesorgt, dass kein Luftballon mehr heil bleibt. 

Neben den üblichen Schützenfesten besuchen wir dieses Jahr auch das Fest in Kirchen. Es findet auch wieder ein Verbandsgemeinde Pokalschießen statt. Erstmals dürfen auch Clubs daran teilnehmen. Die freiwillige Feuerwehr Hamm/Sieg sichert sich den Sieg.

 

2002

Am 24. Februar findet erneut der Altweiberball statt. Im März des Jahres werden die Bezirksmeisterschaften in den Disziplinen Luftgewehr und Kleinkaliber auf der Sportanlage der SG Hamm ausgerichtet. Auch das Offizierskorps beteiligt sich an der Bewirtung der Teilnehmer. Die Frauen der SG stiften Kuchen und Kaffee und übernehmen die Betreuung der Gäste. Die Beteiligung an der Veranstaltung ist hervorragend. 

Mit viel Eigeninitiative können einige Umbaumaßnahmen in der Zielscheibe durchgeführt werden. Die komplette Pistolenstand-Anlage erhält für weitere 4 Jahre die Betriebserlaubnis durch die Aufsichtsbehörde. 

Durch die Unterstützung unseres Mitgliedes Rudolf Nowicki wird eine neue Vereinsfahne angeschafft. 

Florian Schanz, der Enkel unseres Majors Willi Schanz, schafft es, die Jung-schützenkönigswürde zu erringen. Unser Vorsitzender Karl-Heinz Orth wird Schützenkönig, so dass sein Stellvertreter Andreas Langenbach die komplette Festorganisation in Händen hält. Der komplette Vorstand unterstützt Andreas bei seiner neuen Aufgabe. 

Auch in diesem Jahr beginnt das Fest am 1. Juni mit einer Disco-Schaumparty. Für den Samstag ist mit den Künstlern "Mathias Carras" und dem Duo "Bella Vista" ein tolles Programm angesetzt. Leider bleibt der Besuch der Veranstaltung weit hinter den Erwartungen zurück. Trotz allem ist es ein toller Abend, an dem bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wird. Sonntags findet der Gottesdienst in der katholischen Kirche statt, danach Ständchen auf dem Kirchplatz und Kranzniederlegung am Ehrenmal. Der Festzug durch den Ort erfreut sich aufgrund der großen Beteiligung der teilnehmenden Vereine und der Bevölkerung großer Beliebtheit. Der Montag wird ein wahrer Hitzekampf, das Zelt bietet 37°C und die "Lasterbacher Musikanten" bringen es auf noch höhere Temperaturen! Kaum jemand möchte zum Luftballonumzug aufbrechen, so gut ist die Stimmung im Zelt. Die Beteiligung am Frühschoppen ist besser als in den Jahren zuvor. König Karl-Heinz und Königin Bruni freuen sich über ein gelungenes Fest. Besonderer Dank geht in  diesem Jahr an den Bauhof, der uns einen tollen Festplatz hergerichtet hat. 

Beim Besuch der auswärtigen Feste ist besonders das 600-jährige Bestehen der St. Hubertus-Schützen Birken-Honigsessen zu nennen. 

Im August findet das Verbandsgemeinde-Pokalschiessen statt. Gewonnen hat die Feuerwehr, den zweiten Platz erreichten die „Flintenweiber“ und den 3. Platz der Kegelclub Die Poltergeister. 

 

2003

Auf der Jahreshauptversammlung am 16.02.2003 werden folgende Mitglieder für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt: Dieter Enders, Dr. Horst Kalender, Egon Matteoschat und Fritz Schmitz. Eine ganz besondere Ehrung geht an unser Ehrenmitglied Richard Bube für seine 70-jährige Mitgliedschaft. Bei den Wahlen wird Andreas Langenbach wieder in das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden und Günter Lukas erneut in das Amt des Musikreferenten gewählt. Neu hinzu  kommt Stefan Heer im Amt des Schatzmeisters, Achim Friedrich im Amt des Offizierkorps-Leiters und Hartmut Schmidtke im Amt des stellvertretende Offizierkorps-Leiters. Am 27. Februar 2003 findet der alljährliche Altweiberball in der Zielscheibe statt, auch in diesem Jahr spielt die Band "De Pänz" für uns. 

Im Mai findet das Preis- und Pokalschießen mit einer großen Beteiligung statt. 

Katharina Friedrich, die Tochter unseres Offizierskorps-Leiters Achim Friedrich, wird am 31.05.2003 Jungschützenkönigin und Jörg Lukas erringt eine Woche später die Königswürde. Die Stadtkapelle Betzdorf beschert uns einen wunderschönen Abend. Bis in die späten Nachtstunden wird gesungen und gefeiert. Am 13.06.2003 beginnt das Schützenfest-Wochenende mit einer Schaumparty und Discorhythmen. Das Discoteam Sunshine sorgt für reichlich Partystimmung. Der Fest-Samstag startet mit dem Ständchen auf dem Kirchplatz und anschließender Abholung des Schützenkönigs samt Hofstaat. König Jörg und Königin Sandra sorgen für das leibliche Wohl der angetretenen Mannschaft und die Stadtkapelle Betzdorf steuert einen wahren Ohrenschmaus bei. Abends steigt der große Königsball mit der Band "De Pänz". Der Sonntag beginnt mit dem Gottesdienst in der Evangelischen Kirche, dem Platzkonzert in der Scheidter Straße und der Kranzniederlegung am Ehrenmal. Begleitet durch die Festmusik der Stadtkapelle Betzdorf. Ab 15.15 Uhr geht es zur Krönung und anschließend zieht der große Festzug durch den Ort. Neben den Gastvereinen aus Wissen, Altenkirchen, Betzdorf und Weitefeld nehmen auch folgende Kapellen teil: Stadtkapelle Betzdorf, Musikverein Scheuerfeld, Spielmannszug Betzdorf und der Marine-Spielmannszug Wissen. Am Abend spielt die Dancing Band "Sunshine" zum Tanz auf. Einen tollen Abschluss des Festes bietet der Frühschoppen, an dem wieder die Dancing Band "Sunshine" ihr Können zu Gehör bringt. König Jörg und sein ganzer Hofstaat haben ein gutes Durchhaltevermögen und bieten den Gästen auch am 4. Tag noch beste Feierstimmung. Zum Luftballonumzug spielt wieder die Stadtkappelle Betzdorf auf und niemand lässt sich das Tänzchen in der Ortsmitte entgehen. Welch ein schönes Fest, schade, daß es schon vorbei ist. 

Bei den weiteren Festen, die wir besuchen, bieten der Hofstaat sowie der komplette Verein ein tolles Bild und verbreiten überall gute Laune.

Den Jahresabschluss bildet das Adventskonzert in Zusammenarbeit mit dem Musikverein Scheuerfeld in der Hämmscher Raiffeisen-Halle. Neben der Schulband der IGS und dem MGV Germania Breitscheidt tritt auch der Schulchor der Grundschule auf. Die Schützengesellschaft übernimmt die Bewirtung und sorgt für Kaffee und Gebäck. 

 

2004

Auf der Jahreshauptversammlung werden Erhard Häring und Friedel Paul für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Wiedergewählt werden Karl-Heinz Orth als Vorsitzender, Manuela Hain als Geschäftsführerin und Achim Friedrich als Offizierskorps-Leiter. In diesem Jahr findet am 3. und 4. April ein Ostereierschießen auf unserer Sportanlage auf der Huth statt. Die Bezirksmeisterschaften für Pistole werden am 13. und 14. März auf unserem Pistolenstand ausgetragen. 

In der Zielscheibe wird eine moderne Trennwand eingebaut, durch die ein kleinerer Bereich separiert werden und die Zielscheibe auch für kleinere Veranstaltungen vermietet werden kann. 

Am 29. Mai erringt Daniel Bartel die Würde des Jungschützenkönigs. Eine Woche später gibt Peter Thiesbonenkamp den letzten Schuss auf den Königsvogel ab. Der Musikverein Scheuerfeld sorgt für eine kurzweilige Veranstaltung. Am 11. Juni eröffnet das Schützenfest mit einer Zeltdisco unter Federführung des  Discoteam Sunshine. Am Samstag gibt es das Ständchen auf dem Kirchplatz und beim Schützenkönig mit dem Musikverein Scheuerfeld. Abends tanzen König und Hofstaat auf den Tischen zu der Musik der Dancing Band "Sunshine". Es wird ein bunter Mix aus Schlagern, aktuellen Hits und den Songs aus dem Kölner Karneval dargeboten. Als Highlight kommen die "Siegheuler" aus Scheuerfeld zum Einsatz. Der Sonntag beginnt mit dem Gottesdienst in der katholischen Kirche, im Anschluss die Kranzniederlegung am Ehrenmal, die Krönung und natürlich der große Festumzug durch den Ort. Nach einem Konzert der beteiligten Musikvereine geht es Open End in den Abend über, wiederum mit der Dancing Band "Sunshine". Der Frühschoppen am Montag wird ebenfalls von der Dancing Band "Sunshine" musikalisch gestaltet. Für Abwechslung sorgt die „Prominente Überraschung“, ein Double von Mooshammer macht im Zelt Furore. Am  Ende des Abends steht der traditionelle Luftballonzug und der Abschlußtanz in der Ortsmitte auf dem Programm. 

Das Verbandsgemeinde-Pokalschiessen findet am 21. August und 22. August statt. Es gewinnt die Feuerwehr Hamm ganz knapp vor den Oktoberfestfreunden Bruchertseifen und dem Dart Club Alt Hamm. 

Am 6. November erhalten wir Zuwachs - die Abteilung Bogensport unter der Leitung von Eberhard und Lissy Kandler wird gegründet.

Am 12. November folgen wir mit einer Abordnung der Einladung der Firma Krombacher zu einer Brauereibesichtigung. 

Den Abschluss des Jahres bildet das Adventskonzert unter Mitwirkung unserer Freunde vom Musikverein Scheuerfeld.

 

2005

Die Jahreshauptversammlung findet am 27. Februar statt. Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft werden Hans Enders, Erhard Häring und Detlef Klein geehrt. Erwin Proff erhält unter großem Beifall der Versammlung die Ernennung zum Ehrenmitglied. Bei den Wahlen werden Andreas Langenbach als stellv. Vorsitzender, Stephan Heer als Schatzmeister und Harmut Schmidtke als stellvertretender Offizierskorps-Leiter wiedergewählt.

Am 28. Mai erringt Christian Bender die Jungschützenkönigswürde. Karl-Ewald Heimann „erlegt“ den großen Vogel. Kalle und Gabi feiern mit ihrem großen Hofstaat den Sieg. Das Schützenfest ist etwas ganz Besonderes. Der Freitag beginnt wie auch in den letzten Jahren mit einer Zeltdisco. Samstags unterhält die ABBA Tribute Band "ABBA da Capo" das Publikum mit den Hits der Band aus den 70er und 80ern. Ein Michael Schumacher Double und die Krönung der "Dancing Queen" bereiten den anwesenden Gästen große Freude. Trotz der besonderen Mühen ist der Abend nicht so gut besucht wie erwartet. Das stört König Kalle und seinen Hofstaat nicht, die bis in die frühen Morgenstunden feiern. Sonntags gibt es den Gottesdienst in der evangelischen Kirche und ein Platzkonzert unter Mitwirkung der Stadtkapelle Betzdorf. Nachmittags werden der Schützen- und der Jungschützenkönig gekrönt. Danach zieht der prächtige Festumzug durch den Ort. Im Festzelt bieten die am Umzug teilnehmenden Musikgruppen ein wunderbares Konzert. Wie auch in den Jahren zuvor ging es direkt Open End mit der Dancing Band "Sunshine" weiter. Am Frühschoppen-Montag spielt die Stadtkapelle Betzdorf zum fröhlichen Reigen auf, bis die Dancingband "Sunshine" das Zepter in die Hand nimmt. Zum ersten Mal gibt es keinen Luftballon Umzug und der Ausklang wird im Festzelt gefeiert. 

Wie in jedem Jahr besuchen wir auch im Jahre 2005 mit stattlichen Abordnungen die auswärtigen Schützenfeste. Der schöne Hofstaat ist bei allen Veranstaltungen eine echte Augenweide. 

Das Verbandsgemeinde-Pokalschießen dominieren in diesem Jahr mit tatkräftiger Unterstützung aktiver Sportschützen unserer Kameraden vom SV Wissen die Oktoberfestfreunde Bruchertseifen. Diese gewinnen deutlich vor der Feuerwehr Hamm. Die Flintenweiber erringen den hervorragenden 3. Platz.

 

2006

Auf der Jahreshauptversammlung am 12. Februar können wir Karl-Heinz Hassel für die 50-jährige Mitgliedschaft ehren. Wiedergewählt werden Karl-Heinz Orth als erster Vorsitzender und Achim Friedrich als Leiter des Offizierskorps. Manuela Hain kandidiert nicht mehr und somit wird Oliver Krogh zum Geschäftsführer gewählt. Großes Thema ist auch das Schützenfest, das in die 875-Jahrfeier der Ortsgemeinde eingebunden werden soll. Manfred Geldsetzer stellt uns frei, zum Schützenfest den Kaiser auszuschießen. Dies soll dann beim Jungschützenkönigsschießen statt finden. 

Am 22. April nehmen wir mit einer großen Abordnung am Festzug zum Rheinischen Schützentag in Rennerod teil. 

Die Bogenliga findet bei uns statt. Wir kümmern uns um die Bewirtung und helfen beim Auf- und Abbau. 

Am 27. Mai sind das Kaiser- und das Jungschützenkönigsschießen. Karl-Heinz Orth erringt nach langem Kampf die Kaiserwürde und Nadine Salzmann wird unsere Jungschützenkönigin. Eine Woche später findet das Königsschießen statt, bei dem Frank Becker der beste Schütze ist. Er ist somit der König im Jubiläumsjahr 165 Jahre Schützengesellschaft und 875 Jahre Hamm/Sieg. Die WM in Deutschland beeinflusst auch unser Fest. Am Freitag- Abend findet das Eröffnungsspiel mit deutscher Beteiligung statt und somit haben wir Public Viewing im Festzelt und WM-Party. Moderator Hans Werner Ernen aus Kirchen interviewt Gäste aus Sport und Politik. Die deutsche Nationalmannschaft gewinnt das Spiel und der Abend wird ein Erfolg. Samstagnachmittag feiert die Arbeiterwohlfahrt ihr 30-jähriges Bestehen im Festzelt. Der Abend steht unter dem Zeichen der Rolling Stone Coverband "Starfucker" aus Berlin. Zwischen den Auftritten zeigt die "Bahia Dance Group" ihr Können und das Discoteam "Sunshine" rundet das Programm ab. Der sonntägliche Gottesdienst findet in der Katholischen Kirche statt, danach Platzkonzert auf dem Kirchplatz. Die Krönung erfolgt wie immer im Marktzentrum und wir führen den großen Festumzug an. An diesem nehmen zusätzlich 22 Gruppen teil. Unter anderem die Feuerwehr, der VFL Hamm und viele Ortsgruppen der Verbandsgemeinde. Abends ist ein Begegnungsabend der Ortsgemeinde im Festzelt unter musikalischer Mitwirkung der "Snowbirds". Den Montag bestimmen die dicken Backen der Stadtkapelle Betzdorf und im Anschluss heizt Peter Brenner mit seiner Band die Snowbirds dem Zelt nochmal ordentlich ein. Wie im Vorjahr findet kein Ausmarsch statt und wir lassen das Fest im Zelt ausklingen. Die Zahlen des Festes stimmen nicht mit den Erwartungen überein, somit werden wir unser Fest zukünftig im kleineren Rahmen durchführen müssen. 

Das Verbandsgemeinde Pokalschießen findet am 19. und 20. August statt. Die Oktoberfestfreunde Bruchertseifen verteidigten den 1. Platz, auf den 2. Platz kommt der Stammtisch Alt Hamm und den 3. Platz erringt die Feuerwehr Hamm. Am 02. September führen wir mit großer Resonanz das Offizierspokalschießen durch. Stephan Heer und Melitta Jung erreichen, in den verschiedenen Klassen jeweils den 1. Platz.

 

2007

Am 25. Februar findet die Jahreshauptversammlung statt. Für 50 Jahre Mitgliedschaft haben wir Raimund Hermes und Johannes Schindler geehrt. Dem scheidenden Stellv. Vorsitzenden wird in Anerkennung seiner langen Vorstandstätigkeit die Verdienstspange in Silber des Rheinischen Schützenbundes verliehen. Lissy Kandler wird, auf Vorschlag des Vorstandes, in das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Stephan Heer ist als Schatzmeister wiedergewählt und Hartmut Schmidtke wird als stellvertretender Offizierskorps-Leiter im Amt bestätigt. Die Einsparungen beim Schützenfest sind wie folgt: Der Freitag sowie die Kranzniederlegung und das Ständchen beim Schützenkönig entfallen. 

Die Jungschützkönigswürde erringt Julian von Glasow am 19. Mai und eine Woche später schießt Achim Friedrich den Königsvogel ab. In diesem Jahr ist das Schützenfest einen Tag kürzer und wir starten samstags mit den Snowbirds und dem großen Königsball. Dort lassen sich Schützenkönig Achim Friedrich, seine Königin Heike und der gesamte Hofstaat kräftig feiern. Der Sonntag beginnt mit dem Gottesdienst in der evangelischen Kirche. Die Krönung findet zum ersten Mal am Kulturhaus statt und somit ändert sich auch der Zugweg. Der Frühschoppen beginnt mit den Dicken Backen der Stadtkapelle Betzdorf, wieder endet der Montag Open End im Festzelt. 

Die Schützenfeste der befreundeten Vereine besuchen wir jeweils mit einer großen Abordnung und feiern so manche Stunde fröhlich mit unseren Majestäten. 

Beim Verbandsgemeinde Pokalschießen erreicht die Feuerwehr den 1. Platz, Platz 2 erringt der Stammtisch Alt Hamm und auf Platz 3 befindet sich der Vorjahressieger, die Oktoberfestfreunde Bruchertseifen. Leider ist die Resonanz dieser Veranstaltung nicht so gut wie in den Vorjahren. 

Auf dem Weihnachtsmarkt in Hamm verkaufen wir Würstchen und Fritten.

 

2008

Die Jahreshauptversammlung findet am 17. Februar statt. Dort werden Günter Thomas, Hans Pauly und Rolf-Peter Preuß für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Mit der Verdienstnadel in Bronze werden Karin Tschorn, Beate Bartel, Doris Schmidtke, Heike Friedrich, Rainer Winkler und Hartmut Schmidtke ausgezeichnet. Bei den Wahlen werden folgende Personen in ihren Ämtern wiedergewählt: Karl-Heinz Orth als erster Vorsitzender, Oliver Krogh als Geschäftsführer und Achim Friedrich als Leiter des Offizierskorps.

Silke Schmidtke liefert sich beim Jungschützenkönigsschießen einen harten Kampf mit ihren Konkurrenten und gibt verdient den letzten Schuss auf den Vogel ab. Das möchte ihr Vater, Hartmut Schmidtke, ihr gleich tun und erringt eine Woche später die Ehre des Schützenkönigs. Seine Frau Doris und auch die zweite Tochter Steffi stehen ihnen mit viel Spaß und Engagement zur Seite. Das Schützenfest beginnt am Freitag mit der Wiener Steffi Party, einem Discoabend für Jung und Alt. Samstags spielt BBs Finest zum Tanz auf. Der tolle Hofstaat und die gute Musik sorgen für viel Stimmung im Zelt. Nach gemeinsamem Gottesdienst, Ständchen am Kirchplatz und feierlicher Krönung geht der Festzug bei feinstem Sonnenschein durch den Ort. Im Zelt angekommen, gibt es ein Konzert der am Festzug beteiligten Kapellen und im Anschluss Open End bei guter Musik. Montags ist Musik und Stimmung im Festzelt angesagt. König Hartmut und sein Hofstaat verbreiten gute Stimmung. Leider hat die Beteiligung der Bevölkerung am Schützen- und Heimatfest so stark abgenommen, dass beschlossen wird, das Fest ab dem Jahre 2009 in den Bereich der Zielscheibe zu verlegen. Die Bewirtschaftung des Festzeltes ist nicht mehr kostendeckend möglich.

Im November lädt das Offizierskorps alle Mitglieder der Schützengesellschaft zum Jahresabschlußschießen mit anschließendem geselligen Beisammensein ein. 

 

 

2009

Auf der Jahreshauptversammlung können wir Werner Birkenbeul für 70 Jahre Mitgliedschaft und Hans Enders sogar für 80 Jahre Mitgliedschaft ehren. Ein ganz besonderer Moment für die geehrten und die Mitglieder. Karl-Heinz Orth kann aus persönlichen Gründen das Amt des ersten Vorsitzenden nicht mehr ausführen. Andreas Langenbach wird vom Vorstand vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Auch Lissy Kandler und Stephan Heer kandidieren nicht mehr und somit wird Harald Weller zweiter Vorsitzender und Karl-Heinz Orth Schatzmeister. Hartmut Schmidtke wird als stellvertretender Leiter des Offizierskorps wiedergewählt. Die Versammlung wird darüber Informiert, dass das Schützenfest erstmalig in der Zielscheibe gefeiert wird. Auch dieses Jahr findet wieder ein Ostereierschießen statt. 

Im Jahre 2009 muss das Vogelschießen erstmals an 2 Tagen durchgeführt werden. Durch eine starke Regenperiode sind wir gezwungen, den Vogel auf dem Kleinkaliber-Stand auszuschießen. Die einbrechende Dunkelheit sorgt für die Unterbrechung des Schießens am Samstag um 23.30 Uhr, um es den darauffolgenden Sonntag um 10.00 Uhr wieder aufzunehmen. Sonntags gelingt es dann Rolf Seyfarth mit dem 8. Schuss den Aar von der Stange zu holen. Den Vogel fertigt erstmals Klaus Frühling. Eine Woche später steigt das Fest in der Zielscheibe. Die Stadtkapelle Betzdorf übernimmt in diesem Jahr die Festmusik. Sowohl zum Vogelschießen als auch im Schützenumzug und zum Frühschoppen verbreitet die Kapelle viel Stimmung in der Zielscheibe. Die Krönung von König Rolf (Seyfarth) und Jungschützenkönigin Carina (Bartel) findet bei strahlendem Sonnenschein am Kulturhaus statt. Am Freitag-Abend spielt DJ Sascha Wirths zur 1-Euro-Party auf und samstags gestaltet er den Königsball, bei dem der Hof von König Rolf auf den Tischen tanzt. Sonntags klingt das Fest mit dem traditionellen Frühschoppen aus.

 

2010

Auf der Jahreshauptversammlung am 28.02.2010 ehren wir die Mitglieder Gerd Damm, Gereon Müller und Hans-Eberhard Ronninger für 50-jährige Mitgliedschaft. Wiedergewählt werden Andreas Langenbach und Oliver Krogh. Achim Friedrich, bisher Leiter des Offizierskorps, kandidiert nicht mehr. Er schlägt Hartmut Schmidtke als seinen Nachfolger vor und dieser wird mit großer Mehrheit gewählt. Dies hat zur Folge, dass auch der Posten des stellvertretenden Offizierskorps-Leiters neu besetzt werden muss. Diese Position hatte bisher Hartmut Schmidtke inne. Hans-Jörg Bartel ist vorgeschlagen und wird im Anschluss einstimmig gewählt. 

Auch 2010 wird das Fest in und an der Zielscheibe gefeiert. Die Geschwister Ruth und Stefan Winkler liefern sich einen harten, aber fairen Kampf beim Jungschützenkönigschießen. Am Ende besiegt Ruth ihren Bruder und ist die neue Jungschützenkönigin. Zum wiederholten Male wird Hartmut Schmidtke Schützenkönig. Er wollte nach eigener Aussage nur mithelfen,  den widerspenstigen Vogel zu lockern.  Die Krönung findet wie im Vorjahr am Kulturhaus statt, im Anschluss geht der Festzug durchs Dorf und dann hoch zum Schützenhaus. Nach dem Konzert der beteiligten Kapellen spielt die Kapelle Loss jonn zum Tanz in der Zielscheibe auf. Am Sonntag findet der Gottesdienst in der katholischen Kirche statt, im Anschluß laden wir zum Frühschoppen in unser Vereinslokal ein. Die Beteiligung der Bevölkerung nimmt weiter ab, was der guten Stimmung innerhalb der Schützen keinen Abbruch bereitet. 

Beim Verbandsgemeinde-Pokalschießen siegt der Kegelclub Die Poltergeister knapp vor dem Stammtisch Alt Hamm und der freiwilligen Feuerwehr. Der neue Bürgerkönig ist Bernd Bartel.

Natürlich werden auch die auswärtigen Schützenfeste mit großer Beteiligung besucht.


2011 - 2015

2011

Die diesjährige Jahreshauptversammlung ist etwas ganz Besonderes, denn wir können Hans Enders für die 90-jährige Mitgliedschaft ehren. Für 60 Jahre ehren wir Werner Birkenbeul, Jörg Burbach, Heini Lukas, Karl-Heinz Olberz und Dr. Wolfgang Hassel, 50 Jahre Mitglied sind  Siegfried Seelbach und Willi Schanz. 

In diesem Jahr können wir wieder einen Kaiser ausschießen. Am 06.06. findet das traditionelle Jungschützenkönigs- und das Kaiserschießen statt. Dominik Zeuner legt bereits nachmittags vor und ist somit neuer Jungschützenkönig. Frank Becker braucht bis zum letzten Schuss auf den Kaiservogel jedoch 9 Stunden. In dieser Zeit liefert sich eine kleine Gruppe Anwärter einen zähen Kampf um den Vogel. Im Jahre 2011 gelingt es wieder nicht, den Königsvogel an einem Tag zu schießen. Als dann am Sonntag um 11.00 Uhr Torsten Piller dem Aar den letzten Treffer beibringt, ist der Jubel groß. Nils Ulland, der hart gekämpft hatte, geht leer aus. Das Schützenfest beginnt mit der beliebten 1-Euro Party in der Zielscheibe. Samstags werden die drei Majestäten bei regnerischem Wetter gekrönt. Nach dem Festumzug spielen die "Oberbergischen Musikanten" aus Volperhausen und die Bergkapelle "Vereinigung" aus Katzwinkel zum Konzert auf. Ohne Pause geht es in den Königsball über, den uns die Band "Loss jonn" versüßt. Der Sonntag wird gestaltet von den dicken Backen der Bergkapelle "Vereinigung" Katzwinkel und "magic music Events". 

Die auswärtigen Feste werden mit Beteiligung unserer Schützen besucht und im Herbst gibt es ein Offiziers-Pokal-Schießen. Den ersten Platz belegt Wilfried Hassel. 

 

2012

Für 50 Jahre Mitgliedschaft werden auf der Jahreshauptversammlung Günter Wessler und Dieter Krämer geehrt. Hans-Klaus Rötzel erhält die Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft. Bei den Wahlen werden Andreas Langenbach als Erster Vorsitzender, Oliver Krogh als Geschäftsführer und Hartmut Schmidtke als Leiter des Offizierskorps in ihren Ämtern bestätigt. Dies geschieht mit großer Einstimmigkeit. Zudem werden wir darüber informiert, dass am Schützenfest noch mehr Streichungen nötig sind, da es sich sonst finanziell nicht trägt. Das Vogelschießen findet am selben Tag wie der Königsball statt, am Sonntag ist dann Frühschoppen und Ausklang. 

Tim Jacobs erringt die Würde des Jung-schützenkönigs am 03.06. in der Zielscheibe. Eine Woche später wird Amrik Singh Schützenkönig. Da er erst kurz zuvor Mitglied in der Schützengesellschaft geworden ist, kennen ihn nur wenige Mitglieder. Mit seiner freundschaftlichen und offenen Art hat er sich allerdings innerhalb kürzester Zeit den Respekt der gesamten Schützenschar verdient. Am Abend unterhält uns "magic music Events" zum Königsball mit Musik von CD. Die Stimmung ist richtig gut und König Amrik genießt jede Sekunde seines Abends. Sonntag wird er oben an der Zielscheibe gekrönt und anschließend heißt es Frühschoppen mit den dicken Backen der "Oberbergischen Musikanten"  Volperhausen. 

In den Sommerferien bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum einen Nachmittag für das Ferienprogramm an. Dort wird mit einem Lichtpunktgewehr geschossen, zwei lebende Greifvögel werden vorgestellt und die Bogenschützen bieten Bogenschießen an. 

Am 19. und 20. August tragen wir wieder das Verbandsgemeinde Pokalschießen auf unserer Sportanlage aus. Der Kegelclub "Die Poltergeister" holt den 1. Platz, die Freiwillige Feuerwehr belegt Platz 2 und die CDU den 3. Platz. Die Rote Laterne trägt Rolf Jung, der für das schlechteste Schießergebnis ausgezeichnet wird. 

Beim Offizierspokalschießen im September gewinnt Heiko Grüttner den Wanderpokal. Manuela Hain schnappt sich knapp vor Karin Hake den ersten Preis beim Handtaschenweitwurf. Einen besonderen Erfolg verzeichnet unser König Amrik Singh beim Bezirkskönigsschießen, er erringt den 1. Platz.

 

2013

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ernennen wir Norbert Grüttner zum Ehrenoffizier. Er ist seit Jahren mit Herz und Seele aktiv in der Fahnengruppe. Harald Weller wird als Stellvertretender Vorsitzender und Karl-Heinz Orth als Schatzmeister in ihren Ämtern wiedergewählt. Zum neuen stellvertretenden Offizierskorps-Leiter wird Matthias Hain gewählt. Dieter Enders und Dr. Horst Kalender erhalten die Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft im Verein. 

Im April findet der Rheinische Schützentag in Wissen statt. Sonntags nehmen wir am Festumzug teil. 

Dominik Zeuner hat das Glück und Können auf seiner Seite, er holt erneut nach 2011 den Vogel von der Stange und darf sich wieder zum Jungschützenkönig krönen lassen. Eine Woche später schafft es Oliver Krogh den Königs-Vogel abzuschießen. Der Quickborner ist neuer Schützenkönig in Hamm. Krogh, der seit Jahren im geschäftsführenden Vorstand tätig ist, erfüllt sich damit einen Traum. Dies wird abends noch gebührend gefeiert. Am nächsten Tag findet die Krönung an der Zielscheibe unter Beteiligung der Gastvereine und der Bergkapelle "Vereinigung" Katzwinkel statt. Diese Formation spielt dann auch im Anschluss den Frühschoppen. Bei Dicker Backen Musik und zünftigem Bier ist die Stimmung fantastisch. 

Leider kommen die befreundeten Vereine nur mit kleinen Abordnungen ohne Hofstaat zum Festsonntag. Das liegt auch daran, dass kein Umzug mehr stattfindet, bei dem man sich der Bevölkerung präsentieren kann. Dieter Enders wird die Präsidentenmedaille für langjährige Mitgliedschaft im Rheinischen Schützenbund verliehen. 

Zu den auswärtigen Festen können wir jeweils mit einer großen Abordnung anreisen. 

Das Verbandsgemeinde Pokalschießen richten wir am 1. und 15. September aus. Diesmal gehen die "Strücherfahrer" als Sieger nach Hause. Den zweiten Platz erzielt die Feuerwehr und Rang 3 die Frauen der Schützengesellschaft. 

 

2014

Friedel Paul wird für 60 Jahre und Bernd Mensch sowie Günter Schmitz für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Schützengesellschaft geehrt. Zudem erzielt der Vorstand auf der Jahreshauptversammlung einstimmige Ergebnisse und Vorsitzender Andreas Langenbach, Geschäftsführer Oliver Krogh und Offizierskorps Leiter Hartmut Schmidtke werden in ihren Ämtern bestätigt. 

Unser Jungschützenkönig heißt erneut Dominik Zeuner, auch in diesem Jahr gelang es ihm, den Kampf um die Jungschützenkönigswürde zu gewinnen. 

Nach dem Rücktritt Andreas Langenbachs  als erster Vorsitzender wird auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Achim Friedrich zum neuen Vorsitzenden gewählt. 

Im Jahre 2014 gesellt sich der Jungschützenkönig von 1989, Matthias Hain, zu den Anwärtern um die Schützenkönigswürde. Er soll der erste Schützenkönig werden, dem es zum Silbernen Jubiläum der Jungschützenkönigswürde gelingt, den großen Vogel zu schießen. Am Schützenfestsonntag wird, wie in den vergangenen Jahre auch, ohne große Anteilnahme der Bevölkerung bis in den späten Abend gefeiert. Der Hofstaat rund um König Matthias, Königin Manuela und den Jungschützenkönig Dominik feiert ein rauschendes Fest. 

Die Feste der befreundeten Vereine werden wieder mit König, Jungschützenkönig und Hofstaat besucht. 

Am 06. und 07. September wird das Verbandsgemeinde Pokalschiessen ausgetragen. Endlich gelingt es der Feuerwehr Hamm wieder, den ersten Platz zu erringen, dahinter der Dartclub Alt Hamm und auf dem dritten Platz der Hegering .

 

2015

Anlässlich der Jahreshauptversammlung werden Rolf Bender und Karl-Ulrich Paul für 50 Jahre und Detlef Klein für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Schützengesellschaft ausgezeichnet. Harald Weller wird als Stellvertretender Vorsitzender und Karl-Heinz Orth als Schatzmeister wiedergewählt. Matthias Hain, bisher stellvertretender Offizierskorps-Leiter wird zum Offizierskorps-Leiter gewählt. Dadurch muss auch ein neuer Stellvertreter gewählt werden. Dieses Amt übernimmt mit großer Mehrheit Boris Knautz. Das Programm fürs Schützenfest 2015 und ein Ausblick auf 2016 wird vorgestellt. 2016 feiert die Schützengesellschaft ihr 175-jähriges Bestehen. 

 

Und im Mai geschieht Ungeheures:

 

Waffen aus dem Schützenhaus Hamm gestohlen

Polizei Unbekannte brechen Waffentresore auf – Diebe packten nur hochwertige Pistolen und Langwaffen samt Munition ein

Von Marcelo Peerenboom

Hamm. Die Mitglieder der Schützengesellschaft Hamm stehen unter Schock: Unbekannte sind über Pfingsten in ihr Schützenhaus am Huthsweg eingebrochen und haben gewaltsam die Waffentresore geöffnet. Dabei fielen ihnen etwa ein Dutzend Kurz- und Langwaffen in die Hände. Auch den Munitionstresor konnten die Einbrecher öffnen, sodass sie nun auch die Munition für die gestohlenen Waffen besitzen.

Der Vorsitzende der Schützengesellschaft, Achim Friedrich, reagierte entsetzt auf den Waffendiebstahl. Er war über die Feiertage gemeinsam mit dem zweiten Vorsitzenden Harald Weller in der französischen Partnerstadt Roissy-en-France, wo die deutsch-französische Freundschaft weiter gefestigt wurde. Dort erreichte Friedrich auch ein Anruf auf dem Handy, mit dem er über den Einbruch informiert wurde. „Ich war recht schockiert und musste mich erst einmal wieder sammeln“, berichtet der Chef der Schützengesellschaft auf Anfrage unserer Zeitung.

Kaum wieder in Deutschland, machten sich die beiden Vorstandsmitglieder umgehend ein Bild vom Tatort und nahmen mit der Polizei Kontakt auf. „Ich bin schließlich als Vorsitzender für die Waffen verantwortlich“, betont Achim Friedrich. Und deshalb machte er sich auch viele Gedanken. „Meine größte Sorge war, dass mit den Waffen ein Kapitalverbrechen verübt wird“, berichtet der Vorsitzende, der sich daher sofort bei der Waffenstelle der Kreisverwaltung erkundigte. Dort erfuhr er dann, dass er für ein solches Verbrechen nicht mitverantwortlich gemacht werden kann, da die Waffen gestohlen wurden und sich zuvor ordnungsgemäß verschlossen in Tresoren befunden hatten.

Rainer Walkenbach, der bei der Kreisverwaltung Altenkirchen für das Waffenrecht zuständig ist, kann sich nicht an einen Waffendiebstahl solchen Ausmaßes erinnern. Vor rund zehn Jahren sind einige Waffen schon einmal in fremde Hände gelangt. Doch dass Tresore mit brachialer Gewalt aus der Verankerung gerissen und dann mit entsprechenden Werkzeugen geöffnet worden sind – das ist für Walkenbach eine völlig neue Qualität. Dabei waren die Diebe auch noch wählerisch: Während sie die registrierten und hochwertigen Pistolen und Langwaffen samt Munition einpackten, ließen sie die Luftgewehre, die sich ebenfalls in den mehrere Hundert Kilogramm schweren Behältnissen befanden, zurück.

Wie der Betzdorfer Kripo-Chef Franz Orthen unserer Zeitung berichtet, haben die Täter in der Nacht zum Pfingstsonntag zugeschlagen. Sie brachen die Eingangstür des Schützenhauses auf und gelangten so an die Tresore. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, wie Orthen versichert. „Wir wollen zunächst aufgrund des Gefährdungspotenzials die Waffen sicherstellen“, sagt der Polizist.

Die Waffen befanden sich nach Angaben des Vorstands im Eigentum der Schützengesellschaft. Dabei handelt es sich zum Teil um Sportwaffen, die Trainingszwecken dienen, und zum Teil um Gewehre, die bei Meisterschaften oder bei Preisschießen zum Einsatz kommen. Mitglieder, die regelmäßig dem Schießsport frönen, haben laut Achim Friedrich in der Regel ein eigenes Gewehr. Für Gäste und für Mitglieder, die nur ab und an schießen, stehen dann die vereinseigenen Waffen bereit. Ob der Diebstahl Auswirkungen auf das bevorstehende Schützenfest hat, ist noch offen.

Westerwälder Zeitung vom Mittwoch, 27. Mai 2015, Seite 19